Isomantis domingensis

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Isomantis domingensis (oft auch unter dem Synonym Stagmomantis domingensis bekannt, auf Englisch „Antillean Mantis“) ist eine mittelgroße Fangschrecken-Art, die ursprünglich aus der Karibik (u. a. Dominikanische Republik, Haiti, Kuba) stammt. Sie gilt als relativ unkomplizierter, aktiver Lauerjäger und eignet sich gut für die Terrarienhaltung.

Steckbrief & Systematik

  • Herkunft: Karibik (Hispaniola, Kuba, Bahamas)

 

  • Größe: Weibchen ca. 5–6 cm, Männchen ca. 4–5 cm

 

  • Aktivität: Tagaktiv

 

  • Lebensdauer: Weibchen ca. 11–14 Monate, Männchen ca. 7–9 Monate (inkl. Nymphenstadium)

 

Terrarium & Bedingungen

Aufgrund der karibischen Herkunft benötigt die Art ein warmes, moderat feuchtes Klima mit ausreichend Klettermöglichkeiten.

  • Terrariengröße: Mindestens 20 x 20 x 30 cm für ein einzelnes adultes Tier (auf ausreichende Belüftung achten, z. B. Doppellüftung oder Gaze-Abdeckung).

 

  • Temperatur: Tagsüber 25–29 °C, nachts reicht Zimmertemperatur (ca. 20–22 °C). Eine kleine Spotlampe oder Heizmatte (außen angebracht) dient als Wärmequelle.

 

  • Luftfeuchtigkeit: 60–75 %. Alle 1–2 Tage abends leicht sprühen, um Wasser zum Trinken bereitzustellen und die Häutung zu unterstützen. Staunässe zwingend vermeiden!

 

  • Einrichtung: Äste, Zweige und echte/künstliche Pflanzen bieten Rückzug und Halt. Die Decke sollte mit Fliegengaze bespannt sein, da sich die Tiere bevorzugt kopfüber häuten. Bodengrund: Kokoshumus oder Blumenerde.

 

Ernährung & Verhalten

  • Futter: Gefüttert werden lebende Insekten. Für kleine Nymphen (L1–L3) eignen sich Drosophila (Fruchtfliegen), für größere Tiere Heimchen, kleine Grillen, Fliegen oder Schaben. Das Futtertier sollte maximal zwei Drittel der Körperlänge der Mantis haben.

 

  • Sozialverhalten: Stark ausgeprägter Kannibalismus. Ab dem Stadium L3/L4 müssen die Tiere zwingend einzeln gehalten werden.